Günstiger Mieterstrom: Onsite-PPA für das Fachmarktzentrum Dortmund-Aplerbeck dank PV-Anlage
Ungenutzte Dachflächen von Fachmarktzentren bringen Rendite: Wie eine PV-Anlage REDEVCO per Dachverpachtung Eigentümer, Mieter und ESG-Bilanz zugleich stärkt.
Rendite statt Leerstand: Warum sich Dachverpachtung für Fachmarktzentren auszahlt
Fachmarktzentren verbrauchen kontinuierlich große Energiemengen, etwa für Beleuchtung, Kühlung und die individuellen Bedürfnisse ihrer Mieter. Gleichzeitig stehen Eigentümer unter wachsendem Druck, ihre Standorte nachhaltiger und wirtschaftlich widerstandsfähiger aufzustellen. Dieses Video zeigt am Beispiel des Fachmarktzentrums Dortmund-Aplerbeck, wie Eigentümer, Mieter und Investoren gleichermaßen von einer Dachverpachtung für eine PV-Anlage profitieren können.
Allein in Deutschland liegt laut Branchenschätzungen ein Großteil der gewerblichen Dachfläche ungenutzt. Für Immobilieneigentümer bedeutet das: verschenkte Rentabilität und ein ungenutzter Wettbewerbsvorteil.
Ein Referenzprojekt für die Energiewende im Gewerbe
Auf den Dächern des Fachmarktzentrums in Dortmund-Aplerbeck hat GIGA.GREEN gemeinsam mit dem Head of Asset Management, Christoph Buck (REDEVCO) eine Photovoltaikanlage mit 2,86 MWp installierter Leistung realisiert: 6.286 Solarmodule und jährlich rund 1.005 Tonnen eingesparte CO₂-Emissionen.
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„Nachhaltigkeit kann Immobilienwerte sichern und eine Win-win-Situation für Mieter und Vermieter schaffen. Auch für uns bei Redevco ist das Projekt in dieser Dimension und Komplexität kein Alltag. Insofern betrachten wir das Projekt Aplerbeck als ein Leuchtturm-Projekt in unserem Portfolio und wollen schrittweise unser bundesweites Bestandsportfolio weiter ESG-ertüchtigen.“
Christoph Buck (Head of Asset Management, REDEVCO)
Für REDEVCO ist das Projekt mehr als eine einzelne Installation. Es dient als Vorlage, um das bundesweite Bestandsportfolio schrittweise energetisch umzustellen.

Warum sich ungenutztes Dachpotenzial lohnt
Im Video werden vier zentrale Vorteile deutlich, die für Eigentümer von Gewerbeimmobilien sprechen:
- Rendite: Die PV-Anlage amortisiert sich über die Vertragslaufzeit und erwirtschaftet stabile, planbare Erträge.
- Günstiger Mieterstrom: Reduzierte Betriebskosten machen den Standort für bestehende und neue Mieter attraktiver.
- ESG-Ertüchtigung: Eine verbesserte Nachhaltigkeitsbilanz wirkt sich positiv auf Finanzierungskonditionen aus.
- Standortattraktivität: Ein klimafreundliches Immobilienprofil erleichtert die Vermietung an nachhaltigkeitsorientierte Unternehmen.
Wie das Onsite-PPA-Mietermodell funktioniert
Ein Power Purchase Agreement (PPA) ist im Kern ein langfristiger Stromliefervertrag: Beim Onsite-PPA wird der Strom direkt vor Ort erzeugt und verbraucht, ohne Umweg über das öffentliche Netz. Für Mieter im Fachmarktzentrum bedeutet das: kalkulierbare Energiekosten über die gesamte Vertragslaufzeit, unabhängig von Preisschwankungen am Strommarkt. Für den Eigentümer entsteht dabei kein zusätzlicher Verwaltungsaufwand, da GIGA.GREEN sowohl die Anlage als auch die Vertragsbeziehungen zu den Mietern übernimmt.

„Beim Onsite-PPA im Mietermodell errichten wir eine PV-Anlage auf dem Dach des Gebäudes und schließen die Mieter direkt an die Anlage an. So beziehen sie einen Teil des Stroms lokal aus der PV-Anlage, während der restliche Bedarf wie gewohnt aus dem öffentlichen Netz bezogen wird."
Viktoria Kirchhöfer (Vertriebsmanagerin Energielieferverträge, GIGA.GREEN)
Entscheidend für den Eigentümer: Er ist nicht verpflichtet, eigenes Kapital in die Anlage einzubringen, kann dies aber optional tun. Diese Flexibilität beschleunigt die Umsetzung solcher Projekte spürbar.
“GIGA.GREEN hat uns als spezialisierter Anbieter mit seinem umfangreichen Leistungskatalog überzeugt. So hatten wir zum Beispiel die Wahl, eigenes Kapital für die Errichtung der Dach-PV-Anlage einzubringen, waren dazu aber nicht verpflichtet. Das ist ein riesiger Vorteil für Eigentümer und sorgt für eine schnelle Umsetzung.”
Christoph Buck (Head of Asset Management, REDEVCO)
Vorteile für Eigentümer, Mieter und Klima
Wie es Robin Nowak (Vice President Commercial) im Video zusammenfasst: Im Grunde profitieren alle Seiten. Eigentümer erschließen eine bisher ungenutzte Dachfläche und erzielen zusätzliche Rendite, ohne selbst investieren zu müssen. Mieter erhalten günstigen, langfristig planbaren Solarstrom. So wird der Standort nachhaltiger, zukunftsfähiger und attraktiver für Bestands- und Neumieter, bei einer jährlichen CO₂-Einsparung von über 1.000 Tonnen.
Fazit: Ungenutztes Dachpotenzial ist verschenkte Rentabilität
Das Projekt in Dortmund-Aplerbeck zeigt exemplarisch, wie sich Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit miteinander verbinden lassen. Für Eigentümer von Fachmarktzentren und anderen Gewerbeimmobilien bedeutet das: Wer seine Dachflächen ungenutzt lässt, verschenkt Klimapotenzial und Rendite gleichermaßen.
Mehr technische Details zur Umsetzung, etwa zu den planerischen Herausforderungen durch Gründach, Mieterstruktur und Flughafennähe, finden Sie in unserer ausführlichen Case Study zum Projekt.
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